Home / Projekte / Stax HybridAmp/TransistorAmp / Hinweise

Hinweise

Teilebeschaffung

Die meisten Teile gibt es bei den gängigen Versendern wie Reichelt, Conrad oder RS Components.

Stax-Kopfhörer-Buchse

Die Stax-Buchse gibt es bei RS Components mit der Bestell-Nr. 2508709806. Zeitweise war sie auch mal nicht mehr im Sortiment, ist mittlerweile aber wieder verfügbar.

Trafo

Die Trafos habe ich bei Top Print bestellt. Dort bekommt man individuell angefertigte Trafos für einen günstigen Preis. Die Lieferzeit ist dafür etwas länger. Die Werte der Trafos sind:

HybridAmp:

Primär: 230V

Sekundär:

  • 2 x 330V/0,1A
  • 1 x 9V/4A (Heizung)
  • 1 x 22V/0,45A (Hilfsspannung)

TransistorAmp:

Primär: 230V
Sekundär: 2 x 330V/0,15A

Ich habe dann noch jeweils den Verguss in einen Kunststoffbecher und eine Schirmwicklung mit genommen.

Halbleiter

Die Transistoren sind nicht überall zu bekommen. Hier hat sich Gerwert bewährt, die Bestellung kann man per E-Mail erledigen. Ein besonderes Problem ist der 2SJ109. Beim HybridAmp bin ich schon auf zwei 2SJ74 ausgewichen, die allerdings gematcht sein sollten. Beim TransistorAmp ist das nicht zu empfehlen, da man den Ausgangsoffset nicht wie beim HybridAmp abgleichen kann.

Es gibt ein Datenblatt von Sanyo für den 2SA1968, in dem er als NPN-Transistor bezeichnet wird. Hier scheint es sich um einen Fehler zu handeln, es ist ein PNP-Transistor.

Die Zener-Dioden für das Netzteil mit Spannungen > 100V bekommt man ebenfalls bei Gerwert.

Röhren

Die verwendete 6S4A bekommt man recht preiswert in den USA. Gut sollen RCA-Röhren sein, wobei da auch nicht jede gleich ist. Da hilft dann nur ausprobieren ;-)

Gehäuse

Beim Gehäuse greife ich gerne auf die Gehäuse von Hifi 2000 zurück, die man beim Modushop bestellen kann. Für den HybridAmp sollte es aufgrund der Höhe der Röhren ein Gehäuse mit 3HE Höhe sein, da bietet sich das Pesante 3U an. Es muss auch auf gute Wärmeabfuhr geachtet werden, der Verstärker recht heiss wird. Ich habe noch zusätzlich die perforierten Deckel ("vented cover") als Boden und Deckel verwendet. Die ebenfalls erhältliche Grundplatte ("pierced base") erleichtert die Montage des Verstärkers und ist auch zu empfehlen.

Für den TransistorAmp bietet sich das Pessante Dissipante 2U an, das schon ins Gehäuse integrierte Kühlkörper hat. Alternativ gehen natürlich auch andere Gehäuse, wenn man eigene Kühlkörper verwendet. Das kleinste Gehäsue, in dem man den TransistorAmp unterbringt, ist das Galay GX388. Beispiele dafür findet man in der Bildergallerie.

Die Frontplatten kann man bei Schaeffer bearbeiten lassen. Frontplattenentwürfe findet man im Download-Bereich.

Platinen

Die Platinen habe ich bisher bei zwei Anbietern bestellt: MME-Leiterplatten und Bilex aus Ungarn. beide sind recht günstig und die Qualität war auch gut. Längere Lieferzeiten können auftreten, dafür ist der Preis aber auch vollkommen ok.

Zusammenbau

Leistungswiderstände

Die Anodenwiderstände R124-R129 beim HybridAmp werden sehr heiss. Es empfiehlt sich, diese Widerstände mit ausreichend Abstand zur Platine zu montieren. Bewährt haben sich hier Aderendhülsen (0,75 mm², sh. Bild). Zwei Stück übereinander sollten es schon sein.

Beim TransistorAmp werden R107 und R133 am heissesten. Hier empfiehlt sich ebenfalls etwas Abstand zur Platine. Ein paar Millimeter reichen hier, d.h. eine Aderendhülse.